Aron

Aron
Schwarz, wie eine mondlose Nacht

Dienstag, 25. März 2014

Der 10. Geburtstag

Der Aron ist heute 10 Jahre alt geworden. Es war für ihn bestimmt ein schöner Geburtstag. Aber er braucht seine Ruhe. Man merkt ganz deutlich das ihn das anstrengt. Geschenke auspacken, Geburtstagslieder zu hören und alles beschnüffeln. Das macht müde.

Es ist unfassbar dass der Eumel schon 10 Jahre bei uns ist. Was wir in dieser Zeit alles erlebt haben? Wahnsinn! Welpenschule, Hundeplatz, Prüfungen, Entenjagd im Dresdner Zwingergraben, Beißereien, Verletzungen, Krankheiten, Spaziergänge, Hundetreffs, Familienfeiern, Weihnachtsgeschenke auspacken, auf Frauchen warten, den Bauern hinterm Haus beobachten, Baden gehen, mit den Leuten schwimmen, Cachen im Wald mit Herrchen oder noch so viele andere Dinge. Wir hoffen das er noch lange so gesund bei uns bleibt. Eddi wird ihn vielleicht noch mal bissl Abwechslung bieten und wir sorgen dafür das es nicht zu anstrengend für ihn wird.








Im vorgezogenen Frühling


Wir haben März und es ist ein Frühlingswetter wie im April oder Mai. Die Natur ist schon sehr weit. Wenn wir über die Felder stromern, dann kann ich deutlich am Gezwitzscher der Vögel hören, dass der Winter vorbei ist. Ich denke, die nächste Woche kann ich tatsächlich nutzen um mit der Gartenarbeit anzufangen. Meine Nachbarn sind schon fertig und warten das die Erdbeeren rot werden. Völlig übertrieben meiner Meinung nach!


Heut in einer Woche wird Eddi schon bei uns sein. Wir bekommen jeden Tag schöne Bilder von ihm und er sieht immer mehr nach Hund, nach Labbi, aus.  Er ist aber auch bei ganz lieben Menschen. Die kümmern sich sehr liebevoll um die Welpen und gewöhnen sie sehr gut Menschen und ihr tun.


Aron hat sogar schon ein Päckchen mit der Post bekommen. Nicole und Isabell haben das für Aron zum Geburtstag fertig gemacht. Das war vielleicht eine Überraschung. Im Päckchen ist auch eine Duftprobe von Eddi. Genialer Gedanke! Ab morgen werde ich Aron daran gewöhnen. Den Namen Eddi kennt er schon. Den rufe ich immer mal so mit. Nur interessieren tut es ihn nicht.


Heute gehen die ersten Welpen ins neue zu Hause. Es kommen schon Meldungen rein, wie die Fahrt abgelaufen ist und die ersten Bilder im neuen Heim haben wir auch schon. Im Großen und Ganzen geht es allen gut.








Dienstag, 18. März 2014

Ein HOCH auf WHATSAPP

Wunderbar das es die moderne Kommunikationstechnik gibt. Jeden Tag bekommen wir Nachrichten, Bilder und Videos von Eddi. Er wird umsorgt und verwöhnt wie ein kleiner Prinz und wir können teil haben. Toll das Nicole diese zusätzliche Last auf sich nimmt und den ganzen zukünftigen Hundebesitzern diese tägl. Freude zu kommen läßt.

Nicole ist übrigens die Frau die sich in der "Welpenstube" um alles kümmert. Von ihren Kindern wird sie auch ganz toll unterstützt. Die Kümmern sich alle ganz super um die Welpen.

Heute haben wir so viel geschrieben und dabei gelacht. Man merkt doch erst in solchen Momenten, wie wir alle unsere Hunde verwöhnen. Die eine mehr, der andere weniger.

Aron genießt seine Tage und wir geben uns Mühe ihn gut auf Eddi vorzubereiten, in dem wir wieder bissl mehr Übungen machen und ihn an den Namen Eddi gewöhnen. Also gehört hat er der wenn Eddi kommt schon tausend Mal.



EDDI


Am 29.01.2014 geboren. EDDI ist unser neues Familienmitglied. Nein ist ist noch nicht bei uns, deshalb kann ich ja auch noch ruhig schreiben. Er ist noch bei seiner Mutter und wird dort von allen umsorgt. Leider wohnt Eddi und seine Geschwister relativ weit weg und wir können ihn nicht besuchen. Aber die Familie, wo er noch ist, schickt uns tägl. Bilder oder Videos und wir können sehen wie er wächst und das es im gut geht.

Ich bin froh dass die Suche nach einem Welpen nun endlich vorbei ist. Viele Monate haben wir gesucht. Irgendwann stand die Frage vor uns wollen wir auch später noch einen Hund? Na gut, vor mir stand die Frage nie. Ich, für mich selber, wusste immer das ich noch einen Hund zu Aron haben möchte und ich glaube für Katrin war es ähnlich. Wir waren uns damals sofort einig, dass es spätestens wenn Aron 10 Jahre wird passieren muss. Sonst ist er zu alt und ist mit einem Welpen  oder Junghund überfordert. Als mir der Gedanke ein erstes Mal kam war er 5 oder 6 Jahre alt. Doch als wir und etwas ernsthafter damit beschäftigten war er schon 8 und nun wird es Zeit.

Viele Wochen haben wir uns bemüht den richtigen Welpen zu finden. Wir waren bei Züchtern und Hobbyzüchtern. Irgendwann merkte ich aber, dass das mit den Züchtern auch nicht das Non plus Ultra ist. Die gucken nach ihrem Zuchtmaß und vergessen das wohl der Hunde dabei. Bei vielen Hobbyzüchtern hieß es: "Mal sehen wann wir wieder Welpen haben", so lange wollte ich aber jetzt nicht mehr warten.

Klar findet man im Internet immer was. Aber wir hatten ja bestimmte Vorstellungen und Ansprüche. Was sich da so im Internet tummelt und Welpen anbietet ist recht suspekt. Aber dann habe ich bei so einem, wie ich meinte seriösem, Portal den Suchradius erweitert und -bumms- hatte ich mehrere Möglichkeiten. Kurzes Telefonat mit allen und am mächsten Tag, dem 22.02., morgens zeitig los nach Sachsenanhalt.

Gleich bei der ersten "Station" trafen wir auf süße Welpen und eine ganz nette Familie. Man merkte sofort das die sich um die Welpen bemühen. Alle waren da und haben mit gesprochen und unsere Fragen beantwortet. Bei den Gesprächen habe ich die Hundemutter beobachtet. Sie ging wirklich gut mit den Welpen um. als ich dann noch den Rüden sah war alles klar. Eddi der letzte schwarze männl. Welpe kommt zu uns. Selbst der Name "Eddi" gefiel uns sofort, so dass wir beschlossen haben ihn so zu lassen.







Samstag, 15. März 2014

Fotos am Wasser



Vor einigen Wochen war ich mir Aron mehrmals am Wasser. Jetzt ist es wie im Frühling und den Eumel zieht es ans Wasser. Dabei entstanden diese Bilder.


Weihnachten ist schön

Wieder liegt ein Weihnachtsfest hinter uns und uns geht es gut. Wir stecken mitten in den Vorbereitungen für unsere Reise. Über Silvester wollen wir an die See. Hoffentlich finden wir dort etwas Ruhe. Die Weihnachtsfeiertage waren unruhig mit stressfreien Phasen. Das war für mich schon hart.

Nach den Tagen an der Ostsee müssen wir nun den kommenden Tagen ins Auge blicken. Das Jahr beginnt. Wir müssen zur Arbeit. Wir, die Kinder und gewissermaßen auch Aron. Ab morgen muss er das Haus und Grundstück bewachen. Er war fast 8 Wochen tagsüber nicht draußen. Das wird für ihn auch eine Umstellung. Glücklicher Weise haben wir mildes Wetter. Es ist nur etwas feucht, aber ab und an kommt sogar die Sonne raus.

An der See war er so glücklich und in seinem Element. Egal ob das Stöckchen im Salzwasser schwimmt oder im Schilf am Strand verschwindet er holt es.

Die Knallerei am Silvesterabend und in der Nacht hat er wunderbar überstanden. Wir haben ihn im Zimmer gelassen. Natürlich wurden von Frauchen Erkundigungen im Vorfeld eingezogen und der zu erwartende Geräuschpegel erodiert. Aber wir wohnten ja am Haff, dort ist es wahrscheinlich immer ruhig und auch Silvester sind kaum Raketen aufgestiegen.


Wir selber waren am Strand und im Gegensatz zu unserem erholsamen Wohnort ging dort richtig die Post ab. Aber es war toll. Wegen der An- und Abfahrt mit dem Auto habe ich auch keinen Alkohl getrunken. Das hat sich recht positiv ausgewirkt. Wir konnte auf der Seebrücke und am Strand laufen und fast 4 Stunden ein einzigartiges Feuerwerk beobachten. 


Na ja, Aron hat sich gefreut als wir wieder im Hotel waren. Hat mit der Rute gewedelt und sich dann schlafen gelegt: "Ich hatte schon aufregendere Tage.", wollte er wohl damit sagen.



Kurze Meldung

Ich habe mir vorgenommen wieder etwas öfter zu schreiben. Die letzen Zeilen habe ich Weihnachten zu auf's digitale Papier gesetzt. Irgendwie war mir heute langweilig und ich habe nach einer Beschäftigung gesucht. Dabei fielen mir die alten Texte in die Hand. Gar nicht übel, wenn man das mal alles lesen kann.

Zur Zeit bin ich krank und fühle mich gar nicht wohl in meiner Haut. Ich glaube aber dass hat weniger mit der vor einer Woche erfolgten Operation zu tun. Diese verstärkt das Gefühl der Leere und der Schwäche nur ein wenig mehr. Irgendwie ist "der Riemen" runter.

Wenn ich Aron nicht hätte wäre alles nur noch trostloser und grauer. Aber er zeigt mir, dass er noch auf mich zählt und gibt mir ständig zu verstehen das er noch große Dinge von unserem Team erwartet. Wenn der wüsste! noch 15 Tage, dann wird sein Leben in unserem Rudel völlig auf den Kopf gestellt. Aber dazu später mehr.

Der Winter 2013/2014 wird als kältester Sommer in die Geschichtsbücher eingehen. Schnee, Eis, Dauerfrost? Totale Fehlanzeige! Nichts was metrologisch zu einem Winter gehört konnten wir in den Monaten November bis März beobachten. Unseren Spaziergängen tut das keinen Abbruch. Wir sind nach wie vor viel draußen.

Trotzdem, ich bemerke manche Tage, dass unsere Runden nur noch "Standartrunden" sind. Das Aron schnell erschöpft ist und zu Haus dann viel schläft. Wie früher, einfach mal los und durch die Goitzsche gestürmt, das kommt nicht mehr vor. Über Aron's "Zustand" bin ich mir nicht ganz sicher. Manchmal glaube ich er ist für sein Alter noch gut in Schuss und fit. Aber wenn ich ihn dann hier zu Hause beobachte merke ich das er doch seine Zeit braucht. Vielleicht hat er auch manchmal Rückenschmerzen. Ich habe heute viele Büche gewälzt und gegoogelt, doch die Symptome sind nicht eindeutig. Es wird so sein wie bei uns auch: 'Mal haste einen guten Tag, mal haste einen schlechten."
In neun Tagen wird Aron 10 Jahre. Das ist schon was.

Auf jeden Fall hat er die letzten beiden Tage viel Action gehabt. Katrin war Nachmittags mit ihm im Tagebau und am Neuhäuser See. Diese Gassirunden sind keine normale Gassirunden, da ist er doch immer etwas mehr gefordert. Heute werde ich mal mit ihm ganz ruhig spazieren gehen. Auch das Wochenende muss ich dem Eumel mal ein bissl Ruhe verschaffen.























Keine fünf Minuten ist es her, als ich die Zeilen oben schrieb, und als hätte der Schlingel den Text mitgelesen, musste er mir sofort beweisen das ich mit meinen Einschätzungen völlig falsch liege.

"He mein Alter Schreiberling, da liegst Du völlig daneben. Schau der Vogel da! Ich schaff sie Dir wieder in die Luft", wollte er mir wohl zurufen.

Eine Amsel hatte sich auf unser Wiese hinterm Haus niedergelassen. Wahrscheinlich hatte sie weder Überflugrechte, noch Landeerlaubnis von "Skymarshall" Aron. Der ist wie ein geölter Blitz über die Terrasse, nein nicht gerannt, geflogen. Zwei Sätze und der war hinten am Zaun. Schon in der Küche hat er gescharrt. Ich habe das Fenster natürlich viel zu langsam geöffnet.

Das ist immer lustig wenn Aron Antritt. In der Küche ist es durch die Fliesen recht glatt für ihn. Langsames Laufen ist kein Problem. Er hat auch gelernt auf diesem Untergrund zu rennen. Aber wenn er plötzlich Anlauf nehmen muss, dann sieht das immer aus wie im Zeichentrickfilm. Erst auf der Stelle laufen, uuuuund gaaaaaanz langsam schiebt er sich vor, obwohl die Beine kreisen wie vier Scheiben. Dann, kommt er auf den kleinen Teppich vor dem Fenster der Impuls katapultiert ihn förmlich auf die Terrasse und dort hat der plötzlich soviel Grip, dass er wie bei einem Raketenstart über die Rabatten fliegt. Irgendwo hinten über der Wiese wirkt dann wieder die Schwerkraft und er bekommt Bodenkontakt, aber der Vorwärtsimpuls ist noch so urgewaltig dass er mit nur einem kurzen Abstoß wieder in der Luft ist.

Unsere Suche nach dem Kumpel für Aron ist beendet. Vor 3 oder 4 Wochen haben wir einen Welpen gekauft bzw. angezahlt und den Vorvertrag gemacht. EDDI heißt er und ist heute so etwa 6 Wochen alt. Natürlich ist er noch bei seiner Mutter. In zwei etwas zwei Wochen werden wir ihn holen.




Samstag, 10. März 2012

Der Herbst

Der Herbst 2011



So viel Touren wie im letzten Herbst habe ich mit Aron noch nie unternommen. Das lag bestimmt auch an den herrlichen Farben in unseren Wäldern. Besonders Ende Oktober und den ganzen November hindurch sind wir am Neuhäuser - und am Werbeliner See entlang gezogen. Im Monat 11 war es sehr trocken. Doch die Farben in der Natur waren unbeschreiblich.

In unserer Familie haben sich auch einige >gravierende< Änderungen eingestellt. Frauchen fährt jetzt schon sehr früh zur Arbeit und muss demzufolge noch viel zeitiger mit Aron raus. Er ist es sein ganzes Leben daran gewöhnt. Morgens, bevor Frauchen für ein paar Stunden verschwindet, wird gemeinsam sein  Revier(also der Park) inspiziert. Dort trifft man dann auch alle Freunde und Bekannte wieder. Diese sind nach Aron's Ansicht zwar alle ihm unterstellt, aber immerhin Freunde. So lange sie ihm deutlich zeigen, dass er der Chef ist, werden sie freundlich behandelt. Probleme bekommen Neulinge. Ich habe das Gefühl, je älter Aron wird, um so wählerischer ist er. Neue, fremde Rüden akzeptiert er immer weniger. Selbst bei ausgeprägten Unterwerfungsgesten stellt sich Aron noch darüber und triumphiert. Ausnahmen sind Hündinnen und kastrierte Rüden. Das sind ja keine Konkurrenten, die Kastraten. Diese >>ESEL<< haben sich das Beste abschneiden lassen und sind nun keines Blickes mehr Wert. Außer mal kurz anschnüffeln, ob da vielleicht, evtl,  was nachwächst und dann geht der "Herr"wieder seiner Wege.

Früher war ich ein richtiger Morgenmuffel, es hat mir nichts ausgemacht wenn sich andere darüber lustig gemacht haben. Ich war stolz darauf. Schließlich sollen Morgenmuffel länger leben. Viel hat sich an dieser Einstellung nicht geändert, aber es gibt mittlerweile eine Ausnahme die ich vor 11:00 Uhr genießen kann. Mit Aron über nebligen Felder zu gehen und den Sonnenaufgang zu beobachten ist wunderbar. Freilich, im Spätherbst geht die Sonne auch erst 7:00 Uhr auf. Aber wenn die Nebel aus den Wiesen steigen ist das ein riesiges Gefühl und Erlebnis. Meistens ist man um diese Zeit allein in weiter Flur. Nur manchmal trifft man einen Jogger. Wenn die Pferde in der Koppel sind dann gehen wir sie immer noch begrüßen. Das ist nach wenigen Tagen ein so festes Ritual geworden, dass ich die Pferde nicht mehr anlocken muss. Die kommen von ganz allein und versuchen mich anzuknabbern. Ab und zu nehme ich mal eine Möhre mit. Ich habe festgestellt, dass die Hengste und Stuten auf ganz leise, ruhige und tiefenTöne bzw. Stimmen reagieren. Manchmal hatte ich das Gefühl, wenn ich mit ihnen Spreche oder singe, ja das habe ich wirklich getan, dann entspannen die sich. Eumel erduldet solche Begrüßungen nur schwer. Er will weiter.

In den Park, wo wir früher viel waren, komme ich gar nicht mehr so oft. Ich denke in den Wiesen geht es uns besser. Im Park kann man den Hund kaum noch von der Leine machen. Dauernd kommt einer entgegen. Aron geht zwar auch ganz prima "FUSS", aber ein gewisses Restrisiko ist immer mit dabei. Und Morgens brauche ich das nicht.


   



Sonntag, 8. Januar 2012

Wie geht es Aron


Viele Wochen und Monate sind seit meinem letzten Eintrag vergangen. Die wichtigste Nachricht will ich dann auch gleich hier am Anfang bekanntgeben.

Aron geht es gut. Wenn ich ihn mir so ansehe glaube ich sogar, es geht ihm sehr gut. Er steht mir gerade gegenüber und blinzelt mich an, neben mir liegt ein Mettbrötchen und es könnte ja was runter fallen. In letzter Zeit lässt er mich nicht mehr aus den Augen. Wenn ich zu Hause bin „klebt“ er mir an den Fersen wie ein kleiner Welpe. Ich kann nicht sagen was das bedeutet, aber er wird immer neugieriger. Früher lag er oft allein unten im Flur, jetzt ist er häufig mit bei mir im Arbeitszimmer, liegt stundenlang neben mir und beobachtet mich wenn ich am PC arbeite.
Es war für uns ein schöner Sommer. Wer jetzt denkt: „Man der Sommer 2011 war doch total verregnet!“ Dem muss ich sagen: „Stört uns überhaupt nicht.“ Das mit dem Regen war nicht schlimm. Nur so richtig heiß wurde es nie. Das ist für einen Labrador kein schlechtes Wetter und für mich auch nicht.
Der Herbst wird vielleicht noch viele schöne Tage bringen und es wird nicht so nass von oben. Mal sehen.

Freitag, 27. Mai 2011

Dienstag, 19. April 2011

Beweis "STEH"

Der Videobeweis für STEH. Ein erfahrener Hundesportler kennt das Kommando und wird natürlich auch sehen woran wir noch arbeiten müssen.



Sonntag, 17. April 2011

Zu den Kormoranen

Die Kormorankolonie kennt Aron schon, im letzten Jahr waren wir auch zwei oder drei Mal hier. Am Sonntag sind wir einfach mal los und haben geschaut ob die Vögel wieder da sind.

Ich war wirklich überrascht wie viele Vögel zu dieser Jahreszeit hier sind. Die meisten haben ihr Nest schon besetzt und werden wohl bald brüten.

Für Aron war es wieder eine tolle Unternehmung. Insgesamt haben wir 11 Kilometer zu Fuß zurück gelegt. Aber irgend wie habe ich diese Strecke noch Tage lang in den Gliedern gespürt. Dieser Marsch ging nicht so spurlos an mir vorbei wie die letzten.

Sonntag, 10. April 2011

Beweis "VERLOREN"

Viele der Kommandos sind ja doch schon ungewöhnlich. Deshalb hier der Beweis zum Kommando "VERLOREN"





Zugegeben es sieht alles ein bissl dilettantisch aus. Ich habe leider wenig Übung beim gleichzeitigen Filmen und Üben.

Donnerstag, 7. April 2011

Aron kann...

... es folgt eine List der Kommandos die der Aron befolgen kann:

Lfd.-Nr.  Kommando            Handlung                    Bemerkung
-----------------------------------------------------------------------

1         SITZ                setzt sich hin   
 

2         PLATZ               legt sich hin   
 

3         HIER                kommt zu mir   
 

4         KOMM                kommt hinter her   
 

5         GEH HOCH            geht die Treppe hoch   
 

6         MACH HERRCHEN WACH  geht ins Schlafzimmer
                              und setzt sich still
                              vor das Bett, nach
                              10 Sekunden wird ganz
                              leise gefiept und die
                              Hand beschnüffelt           kein Bellen
 

7         MACH TROCKEN        er rutscht über die
                              Schultern im Gras   
 

8         SCHÜTTELN           schüttelt das Wasser
                              aus dem Fell   
 

9         KÜSSCHEN            stupst mit seiner
                              feuchten Schnauze an
                              die Nase von Frauchen   
 

10        PFUI                hört auf zu schnüffeln   
 

11        AUS                 läßt alles aus dem Maul
                              fallen   
 

12        TOT                 rollt sich auf den
                              Rücken und bleibt
                              still liegen   
 

13        ROLLE               rollt aus dem PLATZ
                              über den Rücken wieder
                              ins PLATZ   
 

14        PFÖTCHEN            hebt die Pfote hoch   
 

15        TÜR ZU              stößt mit der Schnauze
                              an die Tür und schließt
                              sie   
 

16        NIMM                nimmt den Gegenstand
                              den ich ihm hinhalte   
 

17        GIB                 gibt den Gegenstand
                              den er im Maul hat in
                              meine Hand   
 

18        FUSS                wechselt beim Laufen
                              auf meine linke Seite
                              oder setzt sich Links
                              neben mich   
 

19        RAN                 bewegt sich in meiner
                              Nähe ca. 3m   
 

20        STEH                bleibt stehen   
 

21        MACH DEITZELE       geht auf seine Decke
                              und schläft   
 

22        HOL… ...Körbchen    holt sein Körbchen   
 

23        HOL… ...Schwein     holt sein Spielzeug das Schwein   
 

24        HOL… ...Coco        holt sein Spielzeug den Affen   
 

25        HOL.. ...Ball       holt sein Spielzeug den
                              Ball(auch aus dem Wasser)   
 

26        HOL… ...Stöckchen   holt sein Spielzeug das
                              Stöckchen(auch aus dem Wasser)   
 

27        HOPP                springt ins Auto,
                              oder über einen Gegenstand
                              den ich zeige   
 

28        RUNTER              geht von mir runter
                              wenn wir albern, oder
                              verläßt die Couch   
 

29        FRAUCHEN KOMMT      erwartert freudigt          rennt erst
                              Frauchen an der Tür         zum Gartentor
                                                          kommt wieder
                                                          rein und
                                                          stellt sich
                                                          hinter die
                                                          Tür
 

30        GEH TRINKEN         geht an seine
                              Wasserschüssel
                              und trinkt   
 

31        BUDDELN             fängt an mit seinen
                              Vorderpfoten das Wasser
                              aus seinem
                              Kinderplanschbecken 
                              heraus zu befördern   
 

32        KACK KACK           sucht eine geeignete
                              Stelle um sich zu lösen   
 

33        VERLOREN            läuft den Weg zurück und
                              bringt den verlorenen
                              Gegenstand   
 

34        MEINE               beginnt ein Zerrspiel   
 

35        GEH AB              geht weg                    meistens auf
                                                          seine Decke
 

36        WARTE               läuft nicht weiter   
 

37        ARON                wird aufmerksam   
 

38        GIB LAUT            bellt                       wenn man mit
                                                          den Fingern
                                                          zählt, bellt 
                                                          er auch 3, 4 
                                                          oder 5 mal
 

39        MACH GASSI          sucht eine geeignete
                              Stelle um sie zu
                              markieren   
 

40        HAU AB              geht weg                    beschäftigt
                                                          sich aber mit
                                                          etwas anderem
 

41        NEIN                lässt ab   
 

42        HOL… ...Bonso       holt sein Spielzeug
                              den Hund Bonso   
 

43        SITZ VOR            setzt sich vor mich
                              hin und schaut mich an   
 

44        GEH ZU HERRCHEN     geht ins Arbeitszimmer   
 

45        HEIL                hebt die Pfote besonders
                              hoch   
 

46        WINKE WINKE         hebt die Pfote auf und ab   
 

47        HINTER              läuft hinter mir   
 

48        KRIECH              kriecht auf allen Vieren
                              unter einer Bank etc.
                              durch   
 

49        HERRCHEN GEHT       läßt mich nicht mehr
          MIT DIR             aus den Augen bis ich
                              die Leine nehmen   
 

50        FRAUCHEN GEHT       läßt Frauchen nicht mehr
          MIT DIR             aus den Augen bis sie
                              die Leine nimmt   
 

51        SCHLIEßEN           zieht an der Tür bis sie    zum besseren
                              geschlossen ist             Ablauf                                                           haben wir
                                                          einen   
                                                          Kong an die
                                                          Türklinke 
                                                          gehängt, den 
                                                          kann er ins 
                                                          Maul nehmen 
                                                          und zu ziehen
 

52        ZIEH                geht zum nächsten Baum      meist macht er
                              und zieht am einem Ast      das im Wasser
                                                          und zieht so 
                                                          locker 
                                                          gewordene 
                                                          Bäume heraus 
                             
                                  
53        AUTO                sucht unser Auto und

                              stellt sich neben hinter
                              die Heckklappe   
 

54        NACH HAUSE          läuft nach Hause            setzt sich vor
                                                          die 
                                                          Eingangstür  
                                                          es ist egal 
                                                          wie lange ich
                                                          nach ihm 
                                                          ankomme, er
                                                          liegt vor der 
                                                          Tür
 


55        FANG                fängt das geworfene         nur jedes 4.
                              Leckerlie                   Leckerlie wird
                                                          wirklich 
                                                          gefangen, 
                                                          Aron ist nicht
                                                          sehr geschickt
                                                          im Auffangen


Das sind doch eine Menge Kommandos. Ich hätte gar nicht gedacht das so viel zusammen kommen. Natürlich sind das nicht alles klare Kommandos, wie etwa SITZ. Viele Begriffe sind versteht er aber wie "MACH HERRCHEN WACH". Der rennt wirklich die Treppe hoch und setzt sich vor das Bett. Natürlich vor meines. Wenn ich sage "Mach Frauchen wach" guckt der mich nur fragend an.

Für das Kommando Nr. 32 schäme ich mich. Aber ich schwöre von mir hat er das noch nie gehört und ich habe das auch nicht, fast hätte ich gesagt eingeführt, an trainiert.  Natürlich hat Katrin das auch nicht bewusst trainiert, aber als er klein war immer hat sie es zur Motivation gerufen. Irgendwann, als Aron schon viel älter war, haben wir festgestellt das er darauf hört. Jetzt muss man sich mal vorstellen, eine erwachsene Frau läuft mit dem Hund durch unseren Stadtpark und ruft dem Hund zu "KACK, KACK!" Das Katrin nicht nicht eingeliefert wurde grenz schon an ein Wunder. Es kommt ja auch vor das andere Passanten nur die Frau und nicht den Hund sehen. Eine, scheinbar, einzelne Frau die durch den Park läuft und "KACK, KACK!" ruft? Ich muss in Zukunft besser auf Katrin aufpassen.

Bestimmt fallen mir noch mehr Begriffe ein auf die Aron richtig reagiert. Man brummelt manchmal so vor sich hin und vergißt das man ja von einem ganz genau beobachtet wird. Dann werde ich die Liste ergänzen. Weil mir natürlich nicht jeder glauben wird, dass der Eumel wirklich das Kommando "SCHÜTTELN" befolgt, werde ich in den nächsten Tagen und Wochen den Videobeweis antreten. 

Freitag, 1. April 2011

Laufen ohne Ende - 18 km um den Werbeliner See

Ich hatte mir vorgenommen mehr Zeit mit Aron zu verbringen bzw. mich in der Zeit in der wir unterwegs sind mehr mit ihm zu beschäftigen. Die Runden im Park oder an der Kosebruch und auch am Neuhauser See wickeln wir sowieso nie gleich ab.

Ich versuche immer mit dem Hund unterwegs zu sein und nicht nur neben ihm. Doch es "schleift" sich da schon eine gewisse Routine ein, so dass ich mir gesagt habe, wir gehen mal ganz wo anders lang und nehmen uns mehr Zeit. Die Geburtstagswoche und das schöne Wetter war ein willkommener Anlass zum Wandern.

Nach meiner Vorbereitung und Schätzung sollten wir, wenn es denn möglich ist, mit 12-15 km um den Werbeliner See kommen. Es sind dann fast 18 km geworden und wir haben einen riesen Spaß gehabt. Unterwegs fiel mir auf das unser Weg an einem Cache vorbei führt. Das GPS hatte ich ja für die Wegaufzeichnung mit und über das Handy konnte ich noch zusätzliche Informationen sicherstellen, so dass wir auch noch einen Cache erfolgreich gesucht haben.


Erstaunlich wie der Aron solche Strecken weg steckt. Ich habe mal gelesen das Hunde, da sie nie geradeaus laufen, fast 2-3 Mal so viel laufen wie die Menschen bei so einer Wanderung. Es kommen da für den Aron schon über 30 km zusammen. Dafür ist der am Ende unserer Wanderung noch richtig gut unterwegs gewesen. Den restlichen Tag ward er auch nicht mehr gesehen. Doch er ist bis zum letzten Meter gut mit gelaufen und gab mir immer das Gefühl: "Alter wenn ein Hase kommt brauchst Du Dich nicht fürchten. Ich mach' das schon!"


Für mich gilt das übrigens auch. Ich fühlte mich gut als wir wieder am Auto waren. Allerdings habe ich beim Laufen einen Trick angewendet. Ich war mit Stöcken unterwegs. Viele werden sagen das ist albern, habe ich auch mal behauptet und vielleicht sieht es auch komisch aus,aber es macht den weiten Weg weniger beschwerlich. Vor allem die gefürchteten Rückenschmerzen beimm Laufen bleiben völlig aus und man bewegt den ganzen Körper. Nach ein wenig Übung hat man die Koordination mit den Stöcken begriffen und die Bewegungen laufen von ganz alleine ab.

Schon Anfang der 1990-er, als wir im Harz, Thüringen oder den Alpen im Urlaub waren, habe ich die Leute dort mit Stöcken laufen sehen. Damals waren es meistens noch Skistöcke, weil es keine, oder nur für absolute Freaks, Nordic Stöcke gab. Doch das hat mich schon damals nachdenklich werden lassen. Irgendwann fiel mir ein das schon im 18. oder 19 Jahrhundert die Leute mit Wanderstöcken unterwegs gewesen sind. Es musste also was dran sein. Warum machen Menschen das sonst? Jetzt weis ich es und finde es auch gut und hilfreich. Ein geeigneter Stock aus dem Wald, da liegen genug auf dem Boden, tut es immer noch, denke ich. Aber natürlich kann man sich auch teure Nordicstöcke kaufen. Da muss jeder selber für sich entscheiden welchen Komfort er aushält. Ich gehe mit Stöcken aus dem unteren Preissegment und warte noch bis die Hyper-Highend-Carbon-Stocks mit WLAN, Bluetooth und integrierten MP3-Player auf dem Markt sind.